Jetzt habe ich doch tatsächlich seit längerem mal wieder ‘nen Film gesehen, der es verdient, ein paar Worte darüber zu verlieren… Inception!
Und dabei habe ich einige Zeit mit mir gekämpft ob ich den nun überhaupt sehen will. Ich habe zur Zeit nicht so viel Zeit und Gelegenheit für Kinobesuche wie noch vor ein paar Monaten, da muss man dann schon eine gewisse Vorauswahl treffen.
Naja, ich will hier eigentlich nur kurz und in aller Deutlichkeit sagen, das ich den Kinobesuch keine Sekunde bereut habe und den Film gern weiterempfehle. Durch zu viel Müll, Fortsetzungen und billige Remakes muss man sich in diesem lauen Kinosommer kämpfen, da sollte man einen interessanten, intelligenten und innovativen Film wie diesen nicht verpassen.
Die Story in aller Kürze:
Dominic “Dom” Cobb und sein Team schleichen sich gegen Bezahlung in die Träume ihrer meist nichts ahnenden Opfer und “stehlen” dort ihre Geheimnisse (Extraktion), eine Art neuartige Industriespionage. Ihr neuester und schwierigster Auftrag besteht darin, einem wirtschaftliche Konkurrenten ihres Auftraggebers den Keim einer Idee einzupflanzen (Inception). Er soll dazu gebracht werden, das vom Vater geerbte Imperium zu zerschlagen.
Der Film stach mir schon seit dem ersten Trailer in’s Auge und blieb mir immer im Hinterkopf. Doch durch etwas zwiespältige Kritiken habe ich mir ein weiteres Mal beinahe selbst ein Bein gestellt und hätte fast einen Bogen um Inception gemacht, sei er doch die erste Stunde ach so langatmig ob der Erklärung des ganzen Prinzips der Extraktion und Inception. Blaaa! Ich sollte aufhören Kritiken zu lesen, erstaunlich oft meinen die guten Kollegen namhafter Filmkritik-Seiten, Verrisse Film um Film ließen sie professioneller und elitärer erscheinen. Just my 2 Cents.
Also mein Fazit:
Interessante Story, bei der man endlich mal zum genießen das Hirn nicht ausstellen darf, dazu ein interessanter Hauptcharakter mit persönlichen Abgründen und Geheimnissen. Schön auch mal wieder einen Film zu sehen, in dem die Nebenrollen nicht zu bloßen Helfershelfern des Hauptakteurs degradiert wurden. Hier hat jeder seine Funktion, die er absolut beherrscht, jeder ist wichtig für die Mission, eben wirklich ein Team aus Profis.
Die Teils sehr interessanten Ideen wurden optisch großartig umgesetzt. Oder habt ihr schon einmal gesehen, wie eine Stadt samt allem was sich da gerade bewegt wie ein Würfel zusammengefaltet wird? Oder die Kämpfe in der Schwerelosigkeit eines Hotels – erinnert so ein klein wenig an Matrix, aber super umgesetzt.
Daumen hoch für die gesamte Besetzung sowie den Regisseur Christopher Nolan, der ja auch schon mit Batman Begins und The Dark Knight jüngst bewiesen hat, das er zur obersten Riege Hollywoods gehört und es vermag, Blockbuster mit Format zu inszenieren.
Reingehen, angucken!
Gefällt Dir dieser Artikel? Dann empfehle ihn bitte weiter!
Wir würden uns auch sehr über Deinen Kommentar freuen!Abonniere myGoogle+ und Du verpasst nie einen neuen Artikel:




24. August 2010 um 07:14 Uhr
Zur Veranschaulichung sehr geil: Inception explained to Mac users