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Slash - Autobiografie

Gelesen: Slash & Anthony Bozza – Slash (Autobiografie)

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slash autobiography 198x300 Gelesen: Slash & Anthony Bozza – Slash (Autobiografie)Neulich war ich mal wieder unterwegs auf der Suche nach neuem Lesestoff.

Da ich irgendwie etwas musikaffines im Sinn hatte habe ich mich einfach mal etwas in der Sparte “Musik” umgeschaut und bin auf Slash’s Autobiografie gestoßen.

Eigentlich dachte ich zuerst an “Rock Your Life” von Rudolf Schenker, dem “Scorpions”-Gitarristen, aber das schien mir schon beim durchblättern ein wenig fad, also war die Entscheidung schnell gefallen, welches Buch ich mit nach Hause nehme.

slash1 300x300 Gelesen: Slash & Anthony Bozza – Slash (Autobiografie)Ich glaube nicht, das ich den Mann hier groß vorstellen muss, schließlich ist er weithin bekannt als damaliger Leadgitarrist der “Guns n’ Roses” und weithin anerkannter Guitar-Hero. Nicht zuletzt wegen seines unverwechselbaren Äusseren (dem Zylinder samt Locken geschuldet) ein echtes Unikat, das in Erinnerung bleibt.

Das Buch beginnt ganz zu Anfang, mit dem kleinen Slash (bürgerlich: Saul Hudson), geboren 1965 in England als Sohn eines Künstlerehepaares.

Schon über seine Kindheit und Jugend ist durch seine unkonventionellen Eltern und die Auswanderung in die vereinigten Staaten abwechslungsreiches und spannendes zu lesen. Irgendwann kommt dann der Punkt, an dem er die Gitarre für sich entdeckt und diesem Instrument sein Leben verschreibt.

In einem großen Teil des Buchs erzählt Slash dann die Geschichte der “Guns n’ Roses”: Wie sich die Band auf Umwegen fand, unbeirrbar Ihren oft recht steinigen Weg ging, und schließlich zu einer der bedeutendsten Rockbands der späten 80er und frühen 90er Jahre aufstieg.

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Nebenbei erfährt man detailgenau, das die gesamte Band nicht nur auf der Bühne richtig gerockt hat, sondern auch abseits davon praktisch jedes Rockstar-Klischee erfüllt hat. Gemeinsames wohnen im schäbigen Bandhaus, üble Abstürze – Sex, Drugs & Rock n’ Roll in Reinkultur eben. Dazu tauchen im Buch massenhaft Erlebnisse und Begegnungen mit anderen Größen des Musikbusiness auf. Alles ist sehr locker erzählt und lädt oft zum schmunzeln ein, zuweilen will man aber auch einfach laut loslachen aufgrund der Absurdität mancher Ereignisse.

Natürlich werden auch die sich zuspitzende Situation bei “Guns n’ Roses” und die zunehmenden Meinungsverschiedenheiten mit Axl Rose beleuchtet, wegen derer Slash schließlich 1996 aus der Band aussteigt. Danach geht es nicht minder spannend, aber relativ im Schnelldurchlauf weiter mit seinem Projekt “Slash’s Snakepit”, seiner Solokarriere und seiner aktuellen Band “Velvet Revolver”, die bekanntlich quasi eine teilweise Reunion der “Guns n’ Roses” darstellt.

Oft genug denkt man sich: “Oh mein Gott, wie kann einer so ein Leben führen und noch nicht schon längst tot sein?”

Mein Fazit: Ich habe das Buch in wenigen Tagen verschlungen und kann es fast uneingeschränkt weiterempfehlen – natürlich sollte man der Person Slash und dem mit ihm verbunden Umfeld etwas abgewinnen können.

PS: Ein Manko ist die übelste deutsche Übersetzung des Buchs – nicht schlecht an sich, aber höchst schludrig lektoriert! Rechtschreibfehler, Buchstabendreher und ähnliches am laufenden Band. Manchmal hört ein Satz im nichts auf oder wiederholt sich in sich selbst.

Weitere Infos:
Slash: WikipediaTwitterFacebook
Guns n’ Roses: WikipediaFacebookoff. Webpage
Velvet Revolver: Facebook - off. Webpage

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